Testcheck: Narborion Saga – Buch trifft Taktik-RPG

Narborion Saga bietet eine ungewöhnliche Mischung aus RPG, taktischen Kampf und einer Erzählweise die wir nicht jeden Tag erleben – wir lesen quasi ein Buch. Der Titel ist wirklich sehr speziell, wir versuchen euch im Testcheck näher zu bringen für wen sich ein Kauf lohnen könnte.

Harter Einstieg

Wie in jedem guten RPG starten wir auch bei Narborion Saga mit der Charaktererstellung. Bereits hier solltet ihr euch viele Gedanken machen wie ihr das Abenteuer angehen möchtet. Unseren Erfahrungen nach bringt ein „Allround-Held“ absolut gar nichts, wir empfehlen euch das ihr euren Recken spezialisiert. Wir dürfen sehr viel selbst einstellen und zu Beginn hat man einige ??? über dem Kopf. Nach den ersten Fehlschlägen, und die kommen zu 100%, formt sich aber langsam ein Bild.

Jeder Charakter verfügt über vier Grundattribute, je nachdem wie ihr steigert verfügt, euer Held über mehr LE (Leben), Mana (Zauber), Glück und Geschwindigkeit. Dazu gesellen sich sekundäre Attribute wie beispielsweise das Schlösserknacken. Dann dürfen wir uns noch etwas Ausrüstung, mit unseren begrenzten Mitteln, gönnen. Anschließend startet euer Abenteuer:

So sieht unser Magier zu Beginn der Reise aus.

Viel zu lesen

Wie eingangs bereits erwähnt ist Narborion Saga eine Art Buch. Auf der linken Seite unseres Bildschirmes finden wir die Texte und die diversen Aktionsmöglichkeiten die sich daraus ergeben. Je nachdem wie wir uns entscheiden kann die Geschichte auch dezent anders verlaufen. Auf der rechten Seite finden wir unseren Charakter mit Inventar, der Skillübersicht und weiteren nützlichen Dingen.

Der Kampf

Die rundenbasierten Kämpfe stellen eine Herausforderung dar. Teilweise ist die Gegnerauswahl auch schlicht unfair. Stirbt unser Charakter hilft es nur ein Bookmark (Speicherpunkt) zu laden oder Narborion Saga von vorne zu starten. Bei unserem ersten Anlauf kamen direkt im zweiten Kampf Spinnen auf uns zu. Diese konnten uns betäuben und wir hatten nichts im Inventar oder als Fähigkeit ausgerüstet womit wir den Effekt lösen hätten können. Erbarmungslos mussten wir mit ansehen wie uns zwei popelige Spinnen vernichtet haben.

In jedem Fall laufen die Kämpfe klassisch ab. Wir ziehen unsere Figur über das Schlachtfeld, greifen Gegner an und können uns Boni gewähren. Alles was wir verbrauchen möchte wieder aufgefüllt werden. Das können wir kostenlos an überall platzierbaren Lagerfeuern machen, alternativ legen wir uns sehr teure Tränke zu. Das benötigte Gold erhalten wir von Gegnern oder von erfüllten Quests.

 

Wichtige Info:

Falls ihr mit dem Spiel anfangen möchtet solltet ihr euch unbedingt das Tutorial-Video auf der offiziellen Homepage ansehen, hilft ungemein bei den ersten Schritten. Außerdem müsst ihr über ein brauchbares Englisch verfügen, die Texte wurden nicht ins Deutsche übersetzt.

Fazit:

Narborion Saga ist ein sehr spezielles Spiel das mit Sicherheit seine Fans hat und finden wird. Ihr müsst bereit sein viel zu lesen und Zeit zu investieren den mit absoluter Sicherheit wird euer Held sterben – und das oft. Auf der anderen Seite kostet der Titel gute 20€ und bietet dafür eine bescheidene Optik. Ich persönlich bleibe lieber bei der mobilen Version, vor dem PC zu sitzen und zu lesen ist mir dann doch zu anstrengend.


Narborion Saga findet ihr auf Steam für 19,99€

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