Test: Rock of Ages 2 – Mit einem Stein gegen den Rest der Welt

Es ist eine geschichtlich belegte Tatsache, zumindest in Rock of Ages 2, dass die Kriege früher nicht mit gigantischen Armeen geschlagen wurden, sondern mit gigantischen Steinen. Munter vermischen die Entwickler Tower Defense-Gameplay mit einem Rennspiel. Kann das Spaß machen? Unser Test klärt euch auf.

Die sind doch irre!

Die Entwickler verwendeten als technische Basis die Unreal Engine 4. Durch den kranken Darstellungsstil und die spartanischen Animationen merkt man das in den Videos aber nicht. Der Humor ist grandios und erinnert an Monty Python, ist aber sicher nicht jedermanns Sache. In der Kampagne sind wir weltweit unterwegs und erledigen etliche Kriegstreiber. Wir vernichten William Wallace, kämpfen gegen Vincent Van Gogh und sein Ohr oder zerstören eine brennende Giraffe.

Wir brauchen eine Verteidigung

Das Ziel von Rock of Ages 2 ist es in die gegnerische Burg zu rollen. Dazu müssen wir das Tor mit dem mächtigen Stein zerstören und anschließend über ihren Besetzer rollen. Dann gilt das Spiel als gewonnen. Damit uns das nicht passiert sollten wir Verteidigungsanlagen aufstellen. Hier kommt nun das Tower Defense-Element zum Tragen.

Auf der Übersichtskarte positionieren wir etliche Hindernisse um unseren Gegner das Leben so schwer wie nur möglich zu machen. Wir müssen den gegnerischen Stein verlangsamen oder gar komplett vernichten. Je langsamer der Stein in das Tor rammt, desto weniger Schaden verursacht dieser.

Im oberen Screenshot seht ihr eine unserer Verteidigungslinien. Diese haben wir mit Türmen, Katapulten sowie Fallen ausgestattet. Die am Rand stehenden Haie sind äußerst fies. Diese saugen den gegnerische Stein an, nehmen ihn in den Mund und spucken ihn danach aus. Hm … klingt ja wie in einem schlechten Porno.

Das sind aber noch lange nicht alle Optionen die uns zur Verfügung stehen. Wir können Kühe, Stiere oder Elefanten aufstellen die den Stein bremsen. Dazu gesellen sich noch Mauern und etliche weitere Optionen.

Unsere Falle katapultiert den gegnerischen Stein von der Bahn.

Wir fahren mit der Kugel

Nun ist es an der Zeit selbst anzugreifen. Vor jedem Match – egal ob gegen die K.I., Online oder im lokalen Koop, – gilt es unser Build zusammen zu bauen. Wir können uns zwischen diversen Arten von Steinkugeln entscheiden. Eine kann besonders hoch springen, die andere ist dafür schneller unterwegs. Dazu wählen wir noch die passenden Verteidigungsanlagen und schon kann die Party steigen.

Beide Gegenspieler haben die gleiche Strecke vor sich. Der Unterschied wird durch die Aufbauten geschaffen. Es gilt mit unserer Kugel durch die diversen Verteidigungsanlagen zu Breschen und nicht von der Strecke ab zu kommen.

Wir steuern unsere Steinkugel wie in einem Rennspiel über den Parcours.

Spielspaß:

 

 

 

 

 

Fazit:

Alles in allem kann man Rock of Ages 2: Bigger & Boulder durchaus empfehlen. Die Genre-Mischung und das dadurch entstehende Gameplay fühlt sich einfach frisch an. Mir persönlich gefällt der Humor seht gut, ist aber sicher nicht für jeden geeignet. Mit der Zeit geht dem Spiel aber leider die Luft aus. Man hat zwar viele Optionen bei der Auswahl vor den Matches aber unterm Strich verwenden wir immer das gleiche Build. Für den schlanken Preis kann man sich das Spiel aber definitiv gönnen.


Rock of Ages 2: Bigger & Boulder findet ihr für 14,99€ via Steam, XBox-Store und im PSN

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