Test: Raiders of the Broken Planet – Ein herausfordernder Koop-Shooter

Mit Raiders of the Broken Planet hat MercurySteam einen herausfordernden Koop-Shooter für PC und Konsolen veröffentlicht. Teilweise ist der Titel Free2play aber nicht lange, dann wird auf Buy2Play umgeschaltet aber trotzdem gibt es noch die Möglichkeit von In-Game-Käufen gegen Echtgeld. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Was wir gut an dem Spiel finden und was eher nicht lest ihr jetzt in unserem Test.

Wir brauchen Aleph

Unser Abenteuer startet auf einem zerstörten Mond des Saturn. Dort angekommen suchen wir nach einer unglaublichen Energiequelle namens Aleph. Mit dieser Energiequelle sollen interstellare Reisen möglich gemacht werden. Natürlich wollen paramilitärische Organisationen die Quelle für sich selbst in Anspruch nehmen. Wir verkörpern die Raiders, sollen diverse wichtige Mitstreiter befreien und uns gegen das Militär in den Kampf stürzen.

Hier sehen wir die gegen Echtgeld kaufbaren „Mercury Punkte“.

Dies können wir zu Beginn vollkommen gratis machen. Die erste Tutorialmission und die folgende Prologe-Mission sind zum Nulltarif spielbar. Vier weitere Kampagnen sind noch für 2017 geplant. Kampagne Nummer 1 „Alien-Mythen“ ist bereits spielbar. Jede dieser „DLCs“ kostet 9,99€ oder man entscheidet sich für einen Komplettkauf für 39,99€. Soweit geht das vollkommen in Ordnung.

Sieben verschiedene Raiders werden aktuell angeboten. Davon sind fünf spielbar, zwei hingegen müssen extra freigekauft werden. Dies kann man mit In-Game-Gold bewerkstelligen – was aber ewig dauert – oder gegen Echtgeld kaufen. 2.500 der sogenannten „Mercury-Punkte“ können für 20€ gekauft werden. Dies reicht aber nicht um beide freizuschalten. Macht dann insgesamt rund 80€, das finden wir viel zu hoch.

Im Multiplayer können wir auch auf der Seite der KI kämpfen.

Das macht ungemein viel Spaß und ist auf der anderen Seite unglaublich herausfordernd. Das heißt im Klartext das uns ein menschlicher Spieler während unserer Missionen ins Handwerk pfuschen kann. Es kann also zu einem 4vs1-Match plus KI-Schergen kommen.

Spiel wo und wie du willst

Raiders of the Broken Planet bietet Crossplay. Heißt im Klartext egal ob wir am PC oder der Konsole (XBox One/PS4) zocken, wir alle teilen uns den/die Server. Die verschiedenen Raiders spielen sich komplett unterschiedlich, so sollte für jeden Spielertyp der passende Charakter dabei sein. Mit Alicia und ihrer Schrottflinte befinden wir uns dauerhaft im Nahkampf. Steuern wir Harec mit seinem Scharfschützengewehr befinden wir uns logischerweise im Fernkampf. Dazu gesellen sich noch Mischklassen wie Konstantin, dieser befindet sich irgendwo im Mittelfeld.

Der Nahkampf ist grundsätzlich ein enorm wichtiges Element für Raiders of the Broken Planet. Neigt sich unsere Munition zum Ende zu, müssen wir Gegner im In-Fight erlegen. Ist der Widersacher besiegt erhalten wir als Belohnung frische Munition für unsere Knarren. Dies ist die einzige Möglichkeit um an neue, blaue Bohnen zu kommen.

Zudem bietet jede Klasse eine einzigartige Fähigkeit. Alicia beispielsweise verfügt über einen Doppelsprung und eine erhöhte Lebensregenerationsrate. Der rote Hüne Lycus hingegen kann ein Schild für sich beschwören.

Alle werden gebraucht

Die bis jetzt spielbaren Level und Missionen sind recht abwechslungsreich. Mal befinden wir uns auf offenen Ebenen wo klar die Scharfschützen im Vorteil sind. Es gibt aber auch enge Gebiete in denen wir nicht auf unsere Nahkämpfer verzichten möchten beziehungsweise ist einfach eine gesunde Mischung in der Gruppe notwendig um bestehen zu können.

Maximal vier Spieler können gemeinsam Raiders of the Broken Planet erleben. Jede Mission kann zwar auch im Offline-/Singleplayermodus gespielt werden wird dadurch aber unfassbar schwer. Überhaupt ist der Schwierigkeitsgrad recht ansprechend, das finden wir richtig gut.

Dj MG feuert aus allen Rohren.

Um unsere Charaktere weiter in die Höhe zu pushen, und die nächsten Schwierigkeitsgrade schaffen zu können, müssen wir weiter an ihnen feilen. Nach Abschluss einer Mission – aber auch bei Nichterfüllung – erhalten wir Charakter- oder Fraktionspunkte beziehungsweise Gold. Mit etwas Glück können wir auch Blaupausen ergattern und uns im Anschluss daran eine neue Waffe bauen.

Wir müssen uns aber für eine einzige Belohnung entscheiden. Das hat den Vorteil das wir unseren Charakter spezieller hochleveln können aber dafür müssen wir die Missionen dann öfters spielen – sprich Grinding steht an der Tagesordnung. Mit den verschiedenen Punkten können wir uns Kartenplätze kaufen welche diverse Eigenschaften verbessern wie beispielsweise eine 30% schnellere Nachladegeschwindigkeit. Das Gold benötigen wir für das Craften der Waffen und um neue Charaktere freizuschalten.

Wir befinden und hier im letzten Level der Kampagne. Herausforderung pur, können wir da nur sagen. Die gelb leuchtende Aura um unseren Charakter rührt von einem Angriff her.

Spielspaß:

 

 

 

 

 

Fazit:

Raiders of the Broken Planet macht im Koop-Modus mit Freunden höllisch viel Spaß. Teamplay und Zusammenarbeit wird großgeschrieben, das gefällt uns richtig, richtig gut. Die Missionen sind abwechslungsreich und die Charaktere spielen sich sehr unterschiedlich – alles wunderbar. Auf der anderen Seite haben wir mit den zwei kaufbaren Charakteren und dem Grinding auch Free2Play-Elemente drin die wir bei einem Vollpreistitel nicht sehen wollen. Genau diese zwei Dinge verwehren dem Titel eine noch höhere Wertung. Der Entwickler sollte an diesen Stellen nachbessern.


Raiders of the Broken Planet findet ihr via Steam, PSN und auf XBox One

138 Total Views 2 Views Today

Könnte dich auch interessieren:

One Response to Test: Raiders of the Broken Planet – Ein herausfordernder Koop-Shooter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Captcha * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.