Test: Pressure Overdrive – Twin-Stick-Action-Racer

Eigentlich erschien Pressure von Entwickler Chasing Carrots bereits 2013. Mit Pressure Overdrive ist nun die überarbeitete Fassung für PC und Konsolen erschienen. Was sich geändert hat und ob sich ein Kauf lohnt klärt unser Test.

Gib Gummi

Grundsätzlich spielt sich Pressure Overdrive wie ein Twin-Stick-Shooter. Wir düsen über diverse Rennstrecken und blasen hunderte Gegner ins Nirwana. Die Steuerung ist betont simpel gehalten, der Fokus liegt auf schneller Arcade-Action. Im lokalen Koop-Modus macht das Spiel definitiv am meisten Spaß. Ihr könnt das Spiel entweder mit Controller oder Maus/Tastatur zocken, in diesem Fall bevorzugen wir ersteres. Benötigt werden lediglich die zwei Twin-Sticks und die vier Schultertasten.

Die Spielmodi

Pressure Overdrive bietet eine Kampagne welche über drei unterschiedliche Welten verfügt und insgesamt etwas über dreißig Strecken bietet. Die „Story“ wird von kurzen Zwischensequenzen umrahmt, ist aber grundsätzlich vollkommen egal, sie ist anwesend mehr aber auch nicht.

Viel spannender sind die unterschiedlichen Bossgegner die ihr während der Kampagne zu Gesicht bekommt. Die ersten Strecken könnt ihr getrost als Tutorial abhaken, diese sind definitiv zu einfach und werden dezent langweilig. Haltet durch dann greift der Schwierigkeitsgrad und mit diesem steigt der Spaßfaktor. Besonders die Bossgegner verlangen alles von euch ab.

Ist dies geschafft könnt ihr euch mit Endlos-Modus weiter beschäftigen.

Wir tunen unser Gefährt

Damit wir gegen die Bossgegner eine Chance haben müssen wir unsere Rennsemmel dementsprechend tunen. Knapp vierzig unterschiedliche Fahrzeugteile stehen uns zur Verfügung. Wir können zwischen unterschiedlichen Chassis, Waffen und zwischen diversen Anbauteilen wählen.

Eben jene Anbauteile können an den vier Seiten (oben, unten, vorne, hinten) angebracht werden und gewähren uns diverse Boni (zusätzliches Schild, mehr Energie oder schadensverursachende Anbauteile wie Rammböcke).  Mitunter erhalten wir sogar ausführbare Fähigkeiten wie Heilung, einen Turboboost oder abwerfbare Bomben. Mit diesen Mitteln könnt ihr euer Gefährt euren Vorlieben anpassen.

Spielspaß:

 

 

 

 

 

Fazit:

Pressure Overdrive eignet sich als schneller Zockersnack für zwischendurch. Der Koop-Modus hingegen macht Laune, vor allem, wenn man über kleinere Geschwister oder Kinder verfügt stellt sich schnell gemeinsamer Spaß ein. Das Spiel hingegen alleine zu zocken ist für mich persönlich dann doch zu langweilig.

Trailer:


Pressure Overdrive kostet 12,99€ und kann via Steam auf dem PC, Mac & Linux sowie auf XBox One und PS4 gekauft werden

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