Test: Offensive Combat Redux – Du wirst gepwned ob du willst oder nicht

Offensive Combat Redux ist die Weiterentwicklung des kostenlosen Browsergames Offensive Combat. Nun ist der lustige, geradlinige Multiplayer-First-Person-Shooter auf dem PC via Steam erschienen. Kann es sich hier einen Platz in den Herzen der Shooterfans erobern? Wir schließen die Einleitung mit einem Zitat aus dem Spiel selbst: „We make Offensive Combat great again!“. Ob das stimmt klärt unser Test.

Old School-Charme trifft Moderne

Das Spiel bietet aktuell sechs unterschiedliche Karten. Diese sind recht abwechslungsreich und reichen von Slums, bis hin zur Hölle und einem japanischen Garten. Gespielt wird entweder im Singleplayer gegen Bots was euch aber keinerlei Erfahrung bringt oder eben im Multiplayer-Modus in den Spielmodi: Deathmatch, Team-Deathmatch und Capture the Flag. Soweit ist das eine solide Ausgangsbasis – für das erste Jahr haben die Entwickler aber bereits große und vor allem gratis Updates angekündigt.

Offensive Combat Redux spielt sich grundsätzlich wie ein klassischer Old School-Shooter. Kein moderner Firlefanz wie Abschussserien oder sonstiger Unfug haben es in das Spiel geschafft. Wir spawnen, schnappen uns unsere ausgewählten Waffen aus dem Loadout und starten in das Match. Wir führen eine Primärwaffe (Sturmgewehr, Snipe), eine Sekundärwaffe (Pistolen, Granatwerfer, handliche MPs) sowie eine Nahkampfwaffe und Granaten mit ins Feld. Hier schlägt nun die moderne zu, all das können wir uns selbst zusammenstellen:

Wie ihr sehen könnt können wir unsere Waffe verbessern und sie unseren Vorlieben anpassen. Hier haben wir die Standardknarre mit einem verbesserten Lauf sowie einem stabileren Schaft, einem Zielfernrohr, einem größeren Magazin und einem Skin ausgestattet – sieht doch gleich viel besser aus. Und das allerbeste an dem Ganzen es ist alles frei erspielbar, es gibt keinen In-Game-Shop gegen Echtgeld. Wir spielen einfach Offensive Combat Redux, verdienen uns dadurch Punkte und schalten damit neues Zeug frei.

Unser Bananenhühnchen

An dieser Stelle stoppen die Individualisierungsmöglichkeiten noch lange nicht. Wir können uns etliches Arten von „pwnen“ ausrüsten. Haben wir einen Gegner zu Boden gebracht stellen wir uns an ihn ran und demütigen ihn richtig. Beispielsweise Furzen wir ihm ins Gesicht oder tanzen auf seiner Leiche den Gangnam Style – absolut befriedigend. Das Ganze hat auch einen netten Nebeneffekt wird der „POWN“ bis zum Ende ausgeführt heilen wir unseren Charakter und schalten eventuell sogar neue Kleidungsgegenstände frei. Jeder „PWON“ ist an bestimmte Gegenstände gekoppelt die wir durch das Ausführen freispielen.

Das heißt in weiterer Folge können wir unseren Charakter anpassen und da gibt es die waghalsigsten Möglichkeiten:

Unser Bananenhuhn, einfach göttlich und ungemein witzig wenn es vernichtete Gegner demütigt. Spaß wird also groß geschrieben in Combat Offensive Redux.

Lauf drüber Junge

Überall in den Level lassen sich zudem Power-Ups finden. Dazu müssen wir lediglich über die Symbole hinweg laufen und schon haben wir sie aufgesammelt. Ein rot glühender Totenkopf – wer hat hier Quad Damage gerufen – erhöht unseren Schadensoutput auf „IchHabZwarNurEineSpritzpistoleAberDieTötetDichInUnterEinerSekunde“. Dazu gesellen sich ein Schild, Lebensgeneration, Munitionskisten oder eine erhöhte Bewegungsgeschwindigkeit.

Nettes Detail am Himmel, der führende wird gut sichtbar für alle ausgestrahlt und in diesem Fall sind das wir – Muhaha.

Passend zum Old School-Feeling tragen auch die eingeblendeten Textfetzen mitsamt Sprachausgabe bei. Ein herrliches „Doublekill“ oder „Multikill“ hat noch niemals geschadet. Der italienische Spieler „Il_Gatto“ wird nicht mehr lange seinen Gegner demütigen, haben wir ihn doch mit unserer Snipe im Visier:

Spielspaß:

 

 

 

 

Fazit:

Offensive Combat Redux weiß durchaus zu unterhalten und zu gefallen. Wer einen schnellen Old School-Shooter sucht der Spaß verbreitet und in dem man Gegner pwnen kann der ist hier genau richtig. Schade finden wir dass wir für Kämpfe gegen die K.I. keine EP und Währung erhalten. Klar sollte sie wesentlich weniger sein als gegen echte Gegner aber ein bisschen was wäre doch nett. Das Problem hierbei liegt an der aktuell (noch) niedrigen Spielerzahl, am Abend aber kann man durchaus ein paar fetzige Runden mit dem First-Person-Shooter verbringen.


Offensive Combat Redux findet ihr bei Steam für 17,99€

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