Preview: Hellion – Hardcore-Survival-Weltraumepos im Ersteindruck

Der Weltraum – unendliche Weiten die wir mit Hellion bereisen können. Die Zutaten klingen unglaublich verlockend: Survival, Weltraum, Crafting, FPS, eigene Raumschiffe und vieles, vieles mehr. Das ganze Spiel ist sehr komplex und verlangt von euch viel Einarbeitungszeit. Das sich ein Besuch trotzdem lohnen kann wollen wir mit unserem Ersteindruck vermitteln.

Was ist Hellion?

Einsam und allein erwachen wir aus dem Cryoschlaf auf einen Raumschiff das trostlos im Weltall umher treibt. Wir befinden uns im zerstörten und namensgebenden Sonnensystem Hellion. Einst wollten die Menschen den Weltraum besiedeln und während wir vor uns hin spielen erfahren wir warum es dazu nicht kam.

Gehen, Hinfallen, Aufgeben oder Weitermachen?

Das Survival-Spiel ordnen wir ohne mit der Wimper zu zucken eindeutig in die Hardcore-Ecke ein. Wir haben Rust, Conan, Ark, The Forest und so ziemlich jeden anderen Genrevertreter gespielt aber Hellion bietet eine Komplexität die ihresgleichen sucht.

Huuuiiii … gleich sind wir tot.

Wir warnen euch, wir können es nicht oft genug erwähnen wie komplex dieses Spiel ist. Das liegt aber vor allem daran das es keine Tutorials, keine Einleitung oder sonst irgendetwas gibt das uns den Einstieg erleichtert. Ihr müsst schon ein paar Stunden investieren um überhaupt zu wissen, zu lernen und zu verstehen wie dieses Survival-Spiel funktioniert. Am besten seht ihr euch dieses Video und dann diese hier an.

Habt ihr das geschafft verfügt ihr über das Grundwissen das benötigt wird, nun könnt ihr es im Spiel in die Tat umsetzen. Seht euch diese Videos an, ich meine es ernst – sonst werdet ihr (*hust* wie ich *hust*) Stunden verschwenden und sterben nur um dann wieder zu sterben und anschließen zu sterben.

Habt ihr alles richtig gemacht erhaltet ihr bald Zugriff auf diese Waffe.

Super simuliert

Damit wir eine Chance auf das Überleben haben benötigen wir etliche Ressourcen am wichtigsten sind natürlich Luft, Strom, Ersatzteile, Licht sowie Sprit für unseren Antrieb des Raumschiffes und des Jetpacks. Haben wir unsere Rettungskapsel so weit in Stand gesetzt das sie läuft können wir erstmals daran denken diese zu verlassen, vergesst nicht das Jetpack aufzufüllen. Auch hier schlägt der Simulationsaspekt zu. Vergesst niemals die Tür hinter euch zu schließen – so wie ich – die Luft wird sonst beim Öffnen ins Weltall hinaus gesaugt und wenn ihr dann von euren Entdeckungsreisen zurückkommt, werdet ihr gnadenlos ersticken.

Dieses Raumschiff werden wir demnächst übernehmen – muhaha!

Bevor ihr jedoch an ein Raumschiff denkt solltet ihr euch im Weltall umsehen und nach einer Luftkapsel suchen. Mit sanften Schüben unseres Jetpacks schweben wir durchs All und navigieren uns so zum gewünschten Ziel. Sind wir bei unserem luftigen Freund angekommen steuern wir diesen zu unserer Rettungskapsel und docken dort an. Habt ihr nun noch genügend Luft und Treibstoff könnt ihr euch direkt zum nächstgelegenen Schiff bewegen. Falls nicht rein in eure Kapsel und alles wieder auffüllen.

Hellion ist vollkommen auf Multiplayer getrimmt. Es gibt keine KI-Gegner. Ihr könnt euch jedoch zu Gruppen zusammenschließen.

Lass uns sammeln

Seid ihr nun auf eurem ersten Raumschiff angekommen habt ihr im Grunde genommen noch immer nichts erreicht. Nun gilt es den Pott in Bewegung zu bekommen und sich mit dem Navigationssystem auseinander zu setzten – ich verweise wieder auf die oben verlinkten Videos. Wir steuern also unseren ersten Asteroiden an und landen dort mit dem Raumschiff.

Nun begeben wir uns an die Oberfläche des gigantischen Steines. Was wir dort bergen können wissen wir im Vorhinein nicht. Haben wir Glück, gibt es dort Eis und damit können wir dann Luft alias CO² herstellen. Finden wir hingegen „nur“ Steine erhalten wir meist diverse Spritarten. Sind unsere Kanister gut gefüllt geht es zurück auf das Schiff und wir zerlegen in der Destillerie unsere gefundenen Materialien.

Hier seht ihr den Navigationsbildschirm.

Habt ihr es so weit geschafft dürft ihr euch gerne selbst loben! Von nun an beginnt das eigentliche Spiel und wir erkunden Asteroiden, Planeten, weitere Systeme, riesige Raumschiffe und treffen auf menschliche Widersacher.

Fazit:

Hellion ist purer Überlebenskampf, es ist Hardcore, unbarmherzig, es wird euch mitten ins Gesicht spucken und euch dann zusätzlich auslachen! Wer über den frustrierenden Einstiegsberg drüber kommt den erwartet dafür ein grenzenloses Spiel das verdammt viel Spaß machen kann. Natürlich fehlen noch viele Features aber um all das integrieren zu können setzt der Entwickler auf Early-Access. Es verhält sich hier ähnlich wie bei Star Citizen – um den Traum zu verwirklichen benötigt man schlicht und einfach den schnöden Mammon.

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