P.A.M.E.L.A. – Open World Survival-Horror im Preview

Die Nvyve Studios haben uns in ihr Survival-Horror-Spiel P.A.M.E.L.A. geworfen. Grafisch und Atmosphärisch sind wir sehr zufrieden, was hier die Entwickler aus der Unity Engine rausholen ist aller Ehren wert. Die erste Early-Access-Fassung war noch sehr „bugreich“ aber die Entwickler haben zwei Patches nachgeschoben und mittlerweile ist der Titel sehr gut spielbar. Also los wir starten mit unserem Preview.

Aus dem Tiefschlaf

Unser alter Ego erwacht in P.A.M.E.L.A. aus dem Cryoschlaf. Irgendetwas ist aber gewaltig schief gegangen. Es fließt kein Strom, wir finden erste Leichen und hören verdammt beunruhigende Geräusche aus dem Gebäudekomplex. Wir tasten uns langsam durch die dunkle Szenerie und als wir den ersten zombieverseuchten Gegner erblicken wird eines klar, hier stimmt was nicht.

Wir entdecken gestapelte Säcke voller Leichen.

Sammeln und Erkunden

Zu Beginn von P.A.M.E.L.A. sind wir lediglich mit einem Scanner ausgestattet. Mit diesem Helfer untersuchen wir die Umgebung nach brauchbarem Loot. Die Gegenstände befinden sich in diversen Kisten, Kästen, Mülleimern und Registrierkassen. Zudem lassen natürlich erledigte Gegner ebenfalls brauchbares Zeug fallen. Immer wieder sind die lootbaren Gegenstände versperrt. Möchtet ihr das Ding trotzdem plündern startet ein Minispiel welches in diversen Schwierigkeitsgraden vorhanden ist. Versagt ihr beim hacken wird ein Alarm aktiviert. Falls ein Roboter in der Nähe anwesend ist begibt er sich auf die Suche nach euch.

Das HUD des Titels ist unglaublich gut gemacht worden. Keine einzige Anzeige reißt uns aus der Immersion. Mit einem Druck auf die Tab-Taste „öffnet“ sich unser linker Arm. Dort finden wir dann gleich die wichtigsten Anzeigen auf einen Blick. Wir müssen uns mit Energie versorgen, Essen und Trinken sowie Heilen. Zudem finden wir dort unser Inventar, P.A.M.E.L.A. selbst und eine kleine Übersichtskarte.

Survival meets Roguelike

Einzelne Gegner stellen meist kein Problem dar, außer es handelt sich dabei um einen Roboter. Dann heißt die Devise: Beine in die Hand und lauf wie du noch nie gelaufen bist. Zumindest zu Beginn, denn wir haben schlicht und einfach keine Ausrüstung um den Jungen umzulegen. Mit der Zeit finden wir aber neue Waffen, Schilder und Rüstungsgegenstände die uns wesentlich widerstandsfähiger werden lassen.

Survival ist Hardcore und so sind all eure Gegenstände weg wenn euch der virtuelle Tod erreicht. Es gibt keine Absicherung, es gibt keine Loot-Kiste in der ihr euer Zeug verstauen könnt. Das macht P.A.M.E.L.A. ungemein Spannend und Nervenaufreibend. Nach dem Tod erhaltet ihr aber immerhin Erfahrungspunkte. Diese könnt ihr in einen Skilltree stecken und somit euren Charakter verbessern:

Fazit:

Noch vor zwei Wochen hätte ich die Early-Access-Fassung von P.A.M.E.L.A. niemandem empfohlen, mittlerweile hat sich das Blatt aber gewendet. Survival, Roguelike, schöne Grafik, tolle Atmosphäre. Natürlich gibt es noch Baustellen aber die Entwickler haben bewiesen dass sie sich deren annehmen und die Probleme lösen können. Wir blicken zuversichtlich in die Zukunft und jetzt entschuldigt mich ich hab da eine Keycard zu finden…

Let`s Play:

Hier findet ihr das Spiel auf Steam.

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